Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

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Frauen

Irène Reymond, Malerin, 1902-1998

2005. DVD, Farbe, 12 min.

Kurzes Portrait der Malerin Irène Reymond, der Tante von Jacqueline Veuve. Mit Ausschnitten aus dem Film «La mort du grand-père».

Die kleine alte Dame vom Capitol

2005. DVCAM - Beta digital, Farbe, 55 min.

Lucienne Schnegg ist eine kleine Frau voller Energie: Mit 80 Jahren leitet sie immer noch das Kino 'Capitole'. Sie ist die eigentliche Seele des Kinos: hier begann sie 1949 als Sekretärin, und später hat es ihr der Besitzer vererbt. Sie ist sowohl Kassiererin, Putzfrau und Direktorin, und sie erzählt uns die Geschichte ihres Kinos: des schönsten, des grössten und ältesten in Lausanne. In den … [zur Detailseite]

Delphine Seyrig. Porträt einer Kometin

2000. Beta, VHS, Farbe, 52 min.

Mit diesem Porträt würdigt Jacqueline Veuve Delphine Seyrig. Sie zeigt nicht nur die legendäre Schauspielerin, sondern auch die engagierte Feministin und Freundin. Von »L'annee dernière à Marienbad« (1961) von Alain Resnais bis zu India Song (1975) von Marguerite Duras war Delphine Seyrig die schöne Frau par excellence. Obwohl sie in rund 30 Theaterstücken und rund 50 Filmen gespielt hatte, wurde … [zur Detailseite]

Tagebuch in Rivesaltes 1941-1942

1997. S-16/35mm, Beta/VHS, Farbe, 77 min.

Während des letzten Weltkriegs arbeitete Friedel Bohny-Reiter als Krankenschwester für die «Kinderhilfe» des Schweizerischen Roten Kreuzes im Auffanglager von Rivesaltes. Dieses Lager nahm wie viele andere in Frankreich jüdische, jenische und spanische Familien auf, die in der Freizone lebten oder dorthin geflüchtet waren.
Dank der jungen Baslerin wurden zahlreiche Kinder vor dem sicheren Tod in … [zur Detailseite]

Der Tod des Großvaters oder: Der Schlaf des Gerechten

1978. 16mm; Beta/VHS, Farbe, 87 min.

Das Leben und Sterben des 91 Jahre alt gewordenen Uhrenindustriellen Jules Raymond, geschildert von seinen vier heute auch über 70 jährigen Töchtern, gefilmt von seiner Enkelin Jacqueline Veuve.
Das Leben: Sohn eines Kleinbauern aus dem Valée de Joux (geb. 1863); Lehre als Uhrmacher; Gesellenprüfung; Heirat; erste kleine eigene Uhrenwerkstatt im Valée de Joux; Fabrik in Lucens; ständiger Ausbau, … [zur Detailseite]

Parlez-moi d'amour

1985. Beta, VHS, Farbe, 40 min.

Porträt eines alten Paares: Amélie, achtzig und William Hope, neunzig.
Die Freiburgerin Amélie Hope, die ihre Mutter verlassen mußte, weil diese noch unmündig war, kam mit 19 Jahren in ein französisches Kloster, das sie 28 Jahre später zu verlassen beschloss. Sie arbeitete dann bei einer französischen Familie als Wäscherin. 36 Jahre lang hat sie ihre Mutter nicht gesehen: sie wusste nicht, wo … [zur Detailseite]

Angèle Stalder oder Das Leben ist ein Geschenk

1978. 16mm, Farbe, 37 min.

Porträt einer behinderten Arbeiterin im Ruhestand: 17 Jahre hat sie in einer Schokoladenfabrik, 20 Jahre in einer Kartonnage gearbeitet, die ganze Zeit war sie aktiv in der Action Ouvriere Catholique. Sie hat doppelt gekämpft: als Gewerkschafterin und um sich als Frau Gehör und Achtung zu verschaffen.

Mais, vous les filles

1976. 16mm, Farbe, 35 min.

Der Film konfrontiert die Erwartungen einer Gruppe von Vierzehnjährigen mit der Lebensrealität erwachsener Frauen und zeigt auf, wie stark der Lebensweg der meisten Frauen von Rollenclichés und Vorurteilen geprägt wird. Der Film macht deutlich, dass sich noch viel ändern muss, bis junge Frauen dieselben beruflichen Chancen haben wie ihre männlichen Klassenkameraden. Der für den Schulgebrauch … [zur Detailseite]

Swiss Graffiti

1975. 16mm, Farbe, 6 min.

Ein Animationsfilm (Kreidezeichnungen auf einer Betonplatte) über die Erschaffung der Welt in einer aus der Sicht zweier Frauen korrigierten Version. »Eine ätzende und schmunzelnde Fabel zum Thema Phallokratie.« (Michel Boujut)

Visites et stages

1975. 16mm, s/w, 15 min.

Der Film zeigt zwei Methoden, mit denen man den Schülern ihre Berufswahl erleichtern will: Vorstellung von Berufen im Klassenzimmer, Besuche an einzelnen Arbeitsplätzen - gezeigt in den beiden Bereichen Bau und Büro. Schilderung von Schnupperlehren aus der Sicht zweier Schülerinnen der Berufswahlklasse. Frühere Schülerinnen und Schüler, die heute Mechanikerlehrlinge sind, äussern sich über diese … [zur Detailseite]

No more fun no more games

1974. 16mm, Farbe, 25 min.

In den USA kann die Frauenbewegung ganz verschiedene Formen annehmen. In Cambridge, Vorstadt von Boston, hat sich eine Frauengruppe gebildet, um sich in eine,m immer feindseligeren Umfeld zu verteidigen. In dieser Großstadt verzeichnet die Statistik alle drei Tage einen Mord; in Cambridge vergeht keine Woche ohne eine Vergewaltigung. Nachts ist es unbedingt ratsam, sich an viel benutzte und gut … [zur Detailseite]

Susan

1974. 16mm, Beta, VHS, Farbe, 15 min.

Susan, 30jährig, Amerikanerin, hat eine Dissertation über Marguerite Duras in Französisch geschrieben. Sie lehrt teilzeitweise Französisch an der Harvard-Universität bei Boston.
Warum unterrichtet diese Französischprofessorin auch Karate? Aus dem Anlaß einer schlechten Liebeserfahrung. Aber das vermag die für eine Frau ungewöhnliche Tätigkeit nicht zu erklären.
Um diesen Schritt zu verstehen, muß … [zur Detailseite]

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