Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

No more fun no more games (Jacqueline Veuve)

No more fun no more games

No more fun no more games

Schweiz 1974. 16mm, Farbe, 25 min.
 

Image: No more fun no more games 


In den USA kann die Frauenbewegung ganz verschiedene Formen annehmen. In Cambridge, Vorstadt von Boston, hat sich eine Frauengruppe gebildet, um sich in eine,m immer feindseligeren Umfeld zu verteidigen. In dieser Großstadt verzeichnet die Statistik alle drei Tage einen Mord; in Cambridge vergeht keine Woche ohne eine Vergewaltigung. Nachts ist es unbedingt ratsam, sich an viel benutzte und gut beleuchtete Zonen zu halten.
Jeden Sonntag trifft sich die Gruppe um ihre Aktionen zu planen. Manche hassen die Männer, andere akzeptieren sie - dies hängt ganz von ihren früheren Erlebnissen ab. Eine Frau erklärt, warum sie sich sterilisieren ließ; eine andere, wie in einer ganz hatmlos scheinenden Situation vergewaltigt worden ist. Ein Gespräch mit der Polizei ergibt, wie schwierig es ist, Schutz zu erlangen.
Viele der Frauen sind daher überzeugt, daß man lernen muß. sich selber zu verteidigen und lernen daher mit großem Engagement Karate. Diese »Behandlung« verändert sie sowohl köpperlich wie auch psychisch.
Die wechselnde Folge von Karateszenen und Zeugnissen einiger Frauen läßt einen diese für manche Amerikanerinnen typische Haltung verstehen. (tmk)
 

RegieJacqueline Veuve
KameraPat Stern
TonJacqueline Veuve
SchnittMary Watson
Dauer25 min.
Format16mm, Farbe
Versionenenglish
Festivals/PreiseNew York, London.
ProduktionAquarius Film Production
WeltrechteAquarius Film Production
Verleih SchweizAquarius Film Production, CH-1808 Les Monts-de-Corsier
Tél. +41 21 921 18 20 – Fax +41 21 921 78 31
E-mail: info@jacquelineveuve.ch – Mitteilung senden

© 2004-2017 www.jacquelineveuve.ch | Impressum | zum Seitenanfang