Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

La nébuleuse du cœur (Jacqueline Veuve)

Ring des Herzens

La nébuleuse du cœur

Schweiz 2005. 35mm/ Beta, DVD, Farbe, 90 min.
 

Image: La nébuleuse du cœur 


Reise ins Herz; poetisch, ergreifend, grausam, ironisch, ja sogar manchmal zynisch. Sie führt uns ins Herz der Filmemacherin, zeigt ihre Sorgen, ihre Freuden, ihre medizinischen Probleme. Ein Pace-Maker muss ihr eingesetzt werden, was sie veranlasst, weit, sehr weit in die Herzen anderer vorzudringen: Christus und die 'Sacré Cœur', die unglaubliche Geschichte rund ums Herz von Louis XVII, Menschen nach einer Herztransplantation - wie lebt man mit dem Herzen eines andern? Eine Reise auch ins Museum der Herzen: Liebeskissen, Herzen von Heiligen und von Jungfrauen, Herzen aus Wachs, aus Zucker, aus Gold; zum Metzger: Rinder-, Kälber-, Hühner- und Wachtelherzen; zum Chirurgen, der Herzen verpflanzt, und zum Gärtner, der Baumherzen transplantiert. Die Reise endet im 'Palais des glaces', wo ein Gedicht uns einlädt, unser Herz zu verschenken. Kein medizinisch-sachliches Werk, sondern ein Film des 'cinéma d'art et d'essai'.
 

RegieJacqueline Veuve
DrehbuchJacqueline Veuve, Nadejda Magnenat
KameraSteff Bossert
TonBlaise Gabioud, Laurent Barbey
SchnittEdwige Ochsenbein
MusikAndré-Daniel Meylan
Mitarbeitassistant à la réalisation: Florian Burion
mixage: Denis Séchaud
Dauer90 min.
Format35mm/ Beta, DVD, Farbe, 25 B/sec
Versionenfrançais; english subtitles
Verkauf DVD/VideoDVD  [bestellen
Festivals/PreiseFestival Locarno; Festival Cinéma du réel, Paris 2005
Isola (Slovénie) 2007
ProduktionPCT cinéma-télévision, Les Rappes CH-1921 Martigny-Combe
Tel. +41 27 723 60 15 – Fax +41 27 723 60 16 – info@pctprod.ch
Aquarius Film Production
Verleih SchweizPCT cinéma-télévision, Les Rappes CH-1921 Martigny-Combe
Tel. +41 27 723 60 15 – Fax +41 27 723 60 16 – info@pctprod.ch

deutsche Schweiz:
Cinélibre, Postfach 534, 3000 Bern 14
031 371 61 00
cinelibre@gmx.ch -- www.cinelibre.ch
Verleih internationalFrance:
atlanfilms, Paris
Tél. +33 41 27 01 44
jatlan.cpf@wanadoo.fr
ErstaufführungParis, 2005


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Pressestimmen


Im Dunstkreis des Herzens

Der Röstigraben scheint in Zürich manchmal besonders tief zu sein. In Bern und Basel jedenfalls war Jacqueline Veuves poetischer Dokumentarfilm über die verschiedensten Aspekte des Herzens schon irn vergangenen Sommer zu sehen, doch im reichen Kulturangebot von "Downtown Switzerland" findet "La nébuleuse du cœur" erst jetzt, fast ein Jahr nach der Premiere in der Romandie, im Sonntagsprogramm des Sofakinos ein bescheidenes Plätzchen.

Jacqueline Veuve gilt als die Doyenne des Westschweizer Dokumentarfilms. Über 60 Filme hat sie seit 1966 gedreht, zumeist menschlich und politisch engagierte Porträts und Chroniken des Alltags in der Westschweiz, der (Wein?)Bauern, der einfachen Leute und nicht zuletzt der Frauen.

Zwei Ereignisse, die sie emotional aufgewühlt haben, nennt "La Veuve" als Auslöser ihres Films: Die Geschichte des siebenjährigen Nicholas Green, der von einer verirrten Revolverkugel getötet wurde und dessen verpflanzte Organe in sechs Menschen weiterleben, sowie ihre eigene Herzschwäche, deretwegen sie sich 2001 einen Schrittmacher einsetzen lassen musste.

Mit einer intuitiven Nonchalance, die in jeder Einstellung die Sicherheit der routinierten Filmerin verrät, lässt sie sich durch ihr Thema treiben, befragt Ärzte, Kleriker, Sammler und Köche über die Eigenart des Herzens und den Sitz der Seele. Zwiespältiger muten die Gespräche an, die sie mit Menschen geführt hat, die nach einer Transplantation mit dem Herzen eines Fremden weiterleben. Doch die Regisseurin weiss genau, was sie ihrem Publikum schuldet, und mischt Ernst und Humor zu einer assoziativ pulsierenden Reflexion über die mystische Kraft des Herzens, der man leichtherzig folgen kann.

Tages-Anzeiger, 9. März 2006 (nsc)

Blutpumpe mit Extras

Besuche im Kloster, beim Metzger und auf der Intensivstation. Ausgehend von eigenen Herzproblemen umschweift die Westschweizer Dokfilmerin Jacqueline Veuve das Herz, dieses Organ mit einmaligern Symbolgehalt.

Etwas befangen guckt sie drein, dann gibt sie sich einen Ruck – und beisst zu. Während ihre Bekannte, die das Mahl zubereitet hat, nach dem ersten Bissen ins Schwärmen gerät, murmelt Jacqueline Veuve nur «merkwürdig ist es schon». Zaghaft kaut sie auf dem in etwas Butter gebratenen Fleischstreifen herum – es ist vom Herz eines Kalbs.

Streifzug zu Herzen

Die Westschweizer Filmemacherin («Journal de Rivesaltes 1941-42») wäre wohl nie zum Metzger gegangen und hätte sich diverse Tierherzen zeigen lassen, um dann mit einem Kalbsherzen ihre Bekannte aufzusuchen, würde sie nicht an einer Herzschwäche leiden: Ausgangspunkt ihres neuen Films «La nébuleuse du cœur» ist die Tatsache, dass sie sich einen Schrittmacher einsetzen lassen muss.

Sich mit dem ärztlichen Befund des Herzens, seiner medizinischen Wichtigkeit, aber auch der Symbolkraft bewusst geworden, macht sich Veuve, begleitet von der Kamera, auf einen assoziativen Streifzug. Zu toten Tierherzen, toten Menschenherzen. Zu heiligen Herzen, transplantierten Herzen. Zu Herzen aus Wachs, Zucker oder Gold, Zu verschenkten Herzen, gebrochenen Herzen, Zu Herzen auf Spielkarten, Herzen. im Museum, Zu ungeborenen Herzen, konservierten Herzen, Und, eben, zu aus dem Takt gekommenen Herzen.

Klar, ein sehr persönlicher Film ist das geworden: Man sieht die Filmemacherin beim Arztbesuch, im Fitnesstest, auf dem Operationsschragen. Doch noch mehr als um sie selbst kreist «La nébuleuse du cœur» um eine Hand voll Menschen, die mit einem fremden, transplantierten Herzen leben. Sie erzählen von ihrem Glück und ihrer Scham, auf Kosten von jemand anderem leben zu dürfen. Sie erzählen von den 50 Tabletten, die sie täglich einnehmen müssen und deren Nebenwirkungen das Leben zur Hölle machen können. Vor allem aber erzählen sie von ihren Identitätskrisen, weil ein fremdes Herz in ihnen schlägt und das Gesetz ihre Suche nach dem Spender und damit nach einem wichtigen Teil ihres neuen Ich verbietet.

Mehr als eine Pumpe

Doch «La nébuleuse du cœur» ist kein bleierner Problemfilm geworden: Jacqueline Veuve balanciert ihren Film mit spielerischen Abschweifungen und Konnotationen perfekt aus. Und sie hält ihn in «intelligenter Unschärfe» (Tribune de Genève). Denn auf die letztlich zentrale Frage von «La nébuleuse du cœur», was das Herz ausser Blutpumpe sonst noch ist, kann der kompetenteste Kardiologe keine schlüssige Antwort geben. Doch auch er gibt zu, dass da noch etwas sein muss. Irgendetwas.

Adrian Zurbriggen


Weitere Pressezitate

Am Leben dank eines Herzschrittmachers, der ihr 2001 eingesetzt wurde, gestaltet die Filmautorin ihren neuen Film als Ich-Erzählung. Und dies mit umwerfendem Temperament. Wie Nanni Moretti, der in «Caro Diario» (1994) seinen Gesundheitszustand offenlegte, hat die Filmautorin ihren wohl persönlichsten Film geschaffen. Ein Spaziergang, auf allen Deklinationen des Wortes Herz hüpfend.

Thierry Jobin, Le Temps, 20. April 2005

Eine Herzschwäche inspirierte Jacqueline Veuve zu ihrem metaphysischsten Film. Im Bewusstsein, dass das Wort Herz in der Umgangssprache allgegenwärtig ist, lässt die Filmautorin ihre Inspiration dem Zufall folgend durch Lektüren und Begegnungen streunen. Köstliche Abschweifungen und geheimnisvolle Konnotationen verleihen dem Film einen Schuss Seele. Vor ihrer Kamera werden die Metzger zu Poeten und die Eisenwarenhändler zu Philosophen. Diese Technik, die sich der Gewalt und dem Verrat verweigert, enthüllt das Schillern der Menschlichkeit. Der Weg von Jacqueline Veuve führt vom Ethnologen Jean Rouch, dessen Mitarbeiterin sie war, zu ihrem eigenen Herzen, vom geheimnisvollen Afrika zur biologischen Intimität. Aus Afrika bringt sie die Ethnologie in ihre engere Umgebung und zwingt uns dazu, der naheliegenden Realität ins Auge zu blicken, die wir nicht mehr wahrgenommen haben.

Antoine Duplan, L'hebdo, 28. April 2005

Der Titel des neuen Films von Jacqueline Veuve könnte nicht besser gewählt sein: In der Tat nimmt er uns mit auf eine Reise zwischen der unendlichen Weite des Kosmos und der Unendlichkeit im Innersten des menschlichen Daseins. Interessiert «La nébuleuse du cœur» vordergründig dadurch, wie das Thema der Organspende und der Transplantation dokumentiert wird, so bezaubert der Film durch die fortwährende Gegenüberstellung von Bildern und Dialogen oder Kommentaren, von Information und poetischer Erweckung. Diese subtile Kombination eines rein physischen Aspekts mit dem, was die Einmaligkeit oder die Seele einer Person ausmacht, findet sich überall in «La nébuleuse du cœur» wieder, da der Film zugleich Befragung und Gedicht, Tagebuch und Bilderbuch ist.

Jean-Louis Kuffer, 24 heures, April 2005

Ausgehend von ihrer eigenen schmerzlichen Erfahrung (das Einsetzen eines Herzschrittmachers) schuf die Filmemacherin einen wunderbaren Film. Ohne Umschweife greift «La nébuleuse du cœur» die Einzigartigkeit eines Organs mit Symbolgehalt auf... aufregend.

Raphaël Delessert, Presse hébdo riviera chablais, 20. April 2005

Ein bestechender Dokumentarfilm.

Renaud Michiels, Migros Magazine, 19. April 2005

Der Titel gibt den Ton an. Das assoziiert die Vorstellung eines geheimen Zusammenhangs, unsichtbarer Verästelungen und intelligenter Unschärfe. Das Talent und die Einfühlungsgabe der Regisseurin bewahren sie vor jeglichem Voyeurismus. Der Blick ist bald morbid, bald humorvoll, bald bewegt.

Emmanuel Cuénod, Tribune de Genève, 12. Mai 2005

Jacqueline Veuve hatte Lust, über das Herz zu sprechen, und sie hat dies mit ihrer gewohnten Grossmütigkeit getan. Der Zuschauer verlässt das Kino mit einer unbändigen Lust, seine Gefühle viel intensiver zu leben. Was Schöneres könnte man von einem Film erwarten?

GHI, 11./12. Mai 2005


Der kleine Glockenzieher darf nicht Pause machen

In Herzensangelegenheiten kennt sich Jacqueline Veuve aus. Sie hat Herzen von Heiligen und von Jungfrauen gesehen, Herzen aus Wachs, aus Zucker aus Gold. Ihr eigenes Herz wird von einem Schrittmacher kontrolliert. Aber tief in ihrem Inneren erahnt sie noch heute ein kleines Alärmchen, das tagein, tagaus an der Arbeit ist - bis es dereinst müde wird.

"Wie mag das gehen?" Zwei kleine Mädchen in einem Garten im Waadtland, beide legen sich die Hand aufs Herz, spüren, dass dort drinnen etwas lebendig ist. "Ein winziges Männchen ist da an der Arbeit", sagt schliesslich das ältere der beiden Kinder, "es zieht wie ein Glöckner an einem Glockenstrang, immer, immer, und wenn es nicht mehr mag, hört es auf. Dann stirbt man."

Der kleinen Jacqueline ist zwar nicht ganz klar, wie das Männchen in ihrem Brustkorb atmet oder isst. Doch sie nimmt der Cousine die Erklärung ab.

Sekunden ohne Herzschlag

Jahrzehnte später wird Jacqueline Veuve, in der Westschweiz längst eine bekannte Regisseurin von Dokumentarfilmen, unvermittelt an diese Szene aus ihrer Kindheit erinnert. In jenem Moment nämlich, in dem ihr eigenes Herz sekundenlang stehen bleibt. Ist der kleine Glöckner, siebzigjährig, müde geworden? "Beim ersten Mal, als mein Herz zu schlagen aufhörte, hatte ich das grauenvolle Gefühl zu sterben", erinnert sie sich. "Ich war überhaupt nicht gefasst auf eine solche Rhythmusstörung."

Trotzdem ging sie nicht sofort zum Arzt. "Man denkt, man sei unverletzbar", sagt sie, "so etwas treffe immer nur die anderen."

Doch ihr Herz setzt weiterhin zwischendurch aus. Bei einer ersten Untersuchung wird ihr versichert: "Solche Unregelmässigkeiten kommen häufig vor und sind meist nicht gefährlich." Aber Jacqueline Veuve empfindet die Zustände beklemmender Angst, in denen sich alles um sie herum dreht, als zu bedrohlich. Sie mag sich mit diesem Bescheid nicht abfinden.

Ein anderer Kardiologe überprüft ihren Herzrhythmus mit einem Elektrokardiogramm über mehrere Tage. Staunend liest er daraus Aussetzer des Pulses von bis zu zwölf Sekunden ab. "Sie haben keine Wahl", lautet sein Befund nach einer Woche. "Stellen Sie sich vor, das passiert Ihnen auf der Strasse!"

Jacqueline Veuve braucht einen Herzschrittmacher.

Scheu vor dem Unbekannten

Das war vor sechs Jahren. Jetzt, am Tag, an dem sich die lebhafte Filmemacherin der Schweizerischen Herzstiftung für ein Gespräch zur Verfügung stellt, befindet sie sich auf der Rückreise vom Schweizerischen Film- und Videofestival Thun und Spiez. Dort ist "La nébuleuse du cœur" (Ring des Herzens) gezeigt worden. Im Vergleich mit ihren anderen Werken - darunter zahlreiche Porträts einfacher Menschen - ist der Film über ihr eigenes und über die Herzen anderer kein Publikumsmagnet. "Als scheuten die Leute den Blick nach innen", sagt Jacqueline Veuve. Sie versteht die Reaktion: "Als ich 1964 an der Expo zum ersten Mal ein schlagendes Herz sah, fand ich es ja selber auch nicht schön. Nur eindrücklich."

Doch seit ihr in der Nähe ihres rechten Schlüsselbeins ein kleines Kästchen - der Herzschrittmacher - eingesetzt wurde, hat sie ihre Abwehr überwinden müssen. Es war ein harter Weg: "Ich brauchte Wochen, um mit dem Gedanken zu leben, dass ich eine Metalldose in meinen Körper eingebaut trage, von der aus zwei Sonden direkt bis in mein Herz reichen", sagt sie. "Aber jetzt ist es gut. Es kommt zu keinen Aussetzern mehr, die unerträglichen Momente der Angst sind vorbei. Nur die Furcht, sie könnten wieder auftreten, die trage ich immer noch in mir."

Es ist in jener Zeit, in der sie sich an den Fremdkörper gewöhnen muss, als in ihr die Idee reift, sich mit einem Film auf das Herz einzulassen. Sie geht zu Ärzten, zu Nonnen, zu Sammlern. Sie lernt Herzen als Objekte religiöser Verehrung kennen, staunt über Herzformen aus Schokolade, Wachs, Zucker, Herzen auf T-Shirts, als Lampen, als Schachteln, als Kissen, als Schmuckstück. Sie bewundert das schnell klopfende Herzchen eines ungeborenen Kindes im Ultraschall, befragt einen Chirurgen, der Herzen verpflanzt, hört Menschen nach einer Transplantation zu. Auch mit einem Metzger spricht sie. "Bitte, hier ist das Herz", sagt er, und reicht ihr ein Päckchen über den Ladentisch.

Geliebt, gelitten

Eine Freundin brät das Rinderherz, lässt Jacqueline davon kosten. "Nichts Besonderes", findet diese. Weiss sie nun, nachdem sie so viele Antworten erhalten hat, wo die Gefühle ihren Sitz haben? "Im Herzen natürlich! Es schlägt hart, wenn man eine Prüfung vor sich hat. Oder wenn man verliebt ist." Mit einem Lachen entkräftet sie die kühne Aussage gleich wieder. Sie hat diese Frage auch einer Pathologin gestellt, die das Herz eines Verstorbenen untersuchte. "Denken Sie bei Ihrer Arbeit daran, dass dieses Herz geliebt, gelitten hat?" - "Nein", sagte die Spezialistin, "ich untersuche einfach ein Organ."

Ein Organ, von dem Jacqueline Veuve allerdings selber erfahren hat, wie unmittelbar es über das Leben und über die Lebensfreude - herrscht. Seine Gesundheit hat für sie eine neue Bedeutung erhalten. "Ich weiss, dass es teuer ist, das Herz und seine Funktionsweise zu erforschen", sagt sie deshalb. "Aber wenn Sie selber plötzlich auf medizinische Hilfe angewiesen sind, bekommen Sie ein anderes Verhältnis zu den Kosten. Dann hoffen Sie nur noch, dass diese Hilfe möglich ist>

Jacqueline Veuve hat noch viele Pläne. Im Moment bereitet sie einen weiteren Film vor. Und sie möchte noch lange zusammen mit ihrem Mann reisen, im Garten arbeiten, ihren vier Enkelkindern beim Erwachsenwerden zuschauen.

Voller Tatendrang macht sie sich nach dem Gesprächszwischenhalt in Bern auf den Weg zum Zug, um heimwärts zu fahren, in die Westschweiz: in der beruhigenden Gewissheit, dass der Schrittmacher dem kleinen Glockenzieher in ihrer Brust hilft, seiner Aufgabe nachzukommen. Tag und Nacht, ohne Pause.

Christine Iselin-Kobler (»Herz und Kreislauf« 3/2006, pp.9-11)

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