Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

Claude Lebet, luthier (Jacqueline Veuve)

Claude Lebet, Geigenbauer

Claude Lebet, luthier

Schweiz 1988. 16mm, Farbe, 35 min.
 

Image: Claude Lebet, luthier 


Der 32jährige Claude Lebet sollte zuerst wie sein Vater Pfarrer werden. Nach einem Jahr Theologiestudium ging er aber nach Cremona und lernte den Geigenbau. Zurück in der Schweiz etablierte er sich in La Chaux-de-Fonds.
Um eine Geige zu bauen braucht er bestes gelagertes Fichten- und Ahornholz, das er selber auswählt. Der Bau dauert anderthalb Monate. Die "Musici di Roma" kauften ihm seine erste Geige und halfen ihm, das Haus zu kaufen.
Im Film verfolgen wir, wie Claude Lebet eine Geige für einen Musiker baut, der selber die Hölzer auswählen kommt und das Instrument probiert. Die Beziehung eines Musikers zu seinem Geigenbauer dauert ein Leben lang, denn der Musiker braucht ihn für Reparaturen, für Wartungsarbeiten und um dem Instrument seine Seele zu erhalten.
 

RegieJacqueline Veuve
DrehbuchJacqueline Veuve
KameraHugues Ryffel
TonLuc Yersin, Pierre-André Luthy
SchnittEdwige Ochsenbein
MusikBach/Vivaldi, interprétée par «I Musici di Roma» et Alexandre Gavrilovici
MitarbeitProd. exécutif: Jean-Marc Henchoz
Dauer35 min.
Format16mm, Farbe
Versionenfrançais; ST: english, deutsch
Verkauf DVD/VideoVHS  [bestellen
Festivals/PreiseAward DFI
ProduktionAquarius Film Production, TSR, La Sept (Paris)
WeltrechteAquarius Film Production
Verleih SchweizAquarius Film Production, CH-1808 Les Monts-de-Corsier
Tél. +41 21 921 18 20 – Fax +41 21 921 78 31
E-mail: info@jacquelineveuve.ch – Mitteilung senden
Verleih internationalFrance:
Visionnement: Bibliothèques publiques, cf. www.culture.gouv.fr

Pressestimmen


In unserem von Computern, Arbeitsmechanisierung und Stress geprägten Zeitalter hat Jacqueline Veuve einen wunderschönen Film gemacht. Sie zeigt uns einen Mann, der sich Zeit nimmt und seinen Beruf liebt, der mit viel Feingefühl das Rohmaterial bearbeitet.

Journal de la Riviera, 1988 (A.-M. F.)

Ein Gegenstand, ein Gesicht. Die Kamera zeichnet die Gesten nach, zuerst von weitem, dann von nahem, es entsteht eine Intimität, ein direkter Kontakt mit dem Zuschauer. Keine Musik, man hört nur die üblichen Geräusche im Atelier.

L'Impartial, La Chaux-de-Fonds, 1987 (D. de C.)

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