Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

Chronique Vigneronne (Jacqueline Veuve)

Winzerchronik

Chronique Vigneronne

Schweiz 1999. S-16/35mm Dolby stéreo; Beta/VHS, Farbe, 84 min.
 

Image: Chronique Vigneronne 

affiche


Wie macht man aus Trauben Wein? Im Rhythmus der vier Jahreszeiten eines Weinbaujahres schildert der Film die Arbeit, die Sorgen und Freuden einer Winzer- und Küferfamilie, der Familie Potterat in Lavaux.
Drei Generationen treffen aufeinander, arbeiten zusammen und pflegen die Tradition. Die Technik hat sich entwickelt, neue Erkenntnisse wurden gewonnen, doch in der Region von Lavaux verunmöglicht die Kleinheit der Parzellen ein Übermass an Mechanisierung. Die Liebe zur schönen Arbeit kennzeichnet diese «Weingärtner», welche die schönen Weintrauben bewundern und es lieben, die Früchte ihrer Arbeit zu betrachten und anzufassen.
Mit dem Blick einer Ethnologin beschreibt Jacqueline Veuve auf treffende und dichte Art die Arbeit im Weinberg und im Keller sowie den Alltag der Familie Potterat in deren Dorf.
 

RegieJacqueline Veuve
DrehbuchJacqueline Veuve
KameraHugues Ryffel
TonFred Kohler
SchnittFernand Melgar
MusikGilles Abravanel
MitarbeitPhotographie de plateau: Jacques Berthet
Mixage: Denis Sechaud
Dauer84 min.
FormatS-16/35mm Dolby stéreo; Beta/VHS, Farbe
Versionenfrançais; ST:english, deutsch, español, portugues
Verkauf DVD/VideoDVD, VHS  [bestellen
Festivals/PreiseQuality award (Swiss Federal Office of Culture). Festivals: Locarno, Leipzig, Fès, Festival européen Essone, 4th prize International Oenovideo Films. Château de Chatagnereaz Award.
Nominated among 5 best Swiss documentaries. Shown abroad by Pro Helvetia.
ProduktionPCT Cinéma, Aquarius Film, TSR, Arte
WeltrechtePCT Cinéma, Aquarius Film
Verleih SchweizPCT Cinéma
Les Rappes CH-1921 Martigny-Combe
Tél. +41 27 723 60 15, Fax +41 27 723 60 16
Verleih internationalFrance:
Documentaires sur grand écran
52, Av. de Flandre
F-75019 Paris
tél.0140380400

Visionnement: Bibliothèques publiques, cf. www.culture.gouv.fr
LiteraturB.Galland, Une femme de cinéma, 2003, p. 45-49.


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Pressestimmen


Ohne zu zögern wendet sich Jacqueline Veuve aber auch der Fiktion zu, wenn ihr das vom Stoff her geboten erscheint. Ihre jüngste Arbeit, "Chronique vigneronne", war der vielbeklatschte Eröffnungsfilm des diesjährigen Filmfestivals Locarno.

Neue Zürcher Zeitung, 14./15.8.99 (Christoph Egger)

Bei allem Nutzwert ist "Chronique vigneronne" aber kein Lehrfilm geworden. Hierfür sogen vor allem elegant mitlaufende Porträts des rustikalen Menschenschlags der Epesse-Gegend, der seine Tätigkeiten nur facettenweise erläutert und von der Regisseurin eher auf das aussterbende archaischbäuerliche Leben mit der Natur und dem Jahreslauf hin befragt worden ist.

Andreas Furler, Tages-Anzeiger, 6.8.99

Die "Chronique vigneronne" ist ein liebevolles, stimmungsvoll fotografiertes Porträt ohne kritische Nebentöne.

Rolf Breiner, Die Südostschweiz, 7.8.99

Eine schönere Ouvertüre hätte die Reihe "Cineasten der Gegenwart" dem Festival nicht schenken können als Jacqueline Veuves neue Arbeit "Chronique vigneronne": eine abendfüllende Hommage an den Weinbau oder, besser gesagt, an ein sinnerfülltes Leben.

H.-J. Rother, Frankfurter Allg. Zeitung, 10.8.99

Ein Glas Wein hat seine Geschichte zu erzählen. Das zeigt die Schweizer Regisseurin Jacqueline Veuve in ihrem Film "Chronique vigneronne", der ein Jahr im Leben von Winzern am Genfersee zeigt.

Priscilla Imboden, Walliser Bote, 10.8.99

Dennoch und trotz den etwas wehmütigen Akkordeonklängen, die die Bilder umwehen, hat Jacqueline Veuve alles andere als einen nostalgischen Film gemacht.

Neue Zürcher Zeitung, 14.8.99

Die Filmemacherin hat sich nicht dazu verleiten lassen, uns ein Hirtengedicht zu präsentieren, trotz der wunderschönen Landschaft. Eine moderne Welt hält Einzug, die Potterat-Söhne haben die Landw. Schule in Changins absolviert, die Zeiten ändern sich, es wird vom Helikopter aus bewässert.

Antoine Duplan, L'Hebdo, 8.7.99

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