Jacqueline Veuve

Cinéaste et ethnologue (1930-2013)

Balade fribourgeoise (Jacqueline Veuve)

Unterwegs im Freiburgerland

Balade fribourgeoise

Schweiz 1997. Beta, VHS, Farbe, 50 min.
 

Image: Balade fribourgeoise 


In seinen Erinnerungen an Vergangenheit und Gegenwart, an Bilder von ehemals und heute, spaziert ein Alphirt (dargestellt von Konrad Bapst) durch die sieben Bezirke des Kantons Freiburg.
Sein Rundgang erlaubt uns, die Herstellung der «Kränzli»-Trachten zu verfolgen wie auch das tägliche Leben im Bad Bonn (Sense) vor der Sprengung. Mit ihm nehmen wir den Pilgerstab des St.-Jakobs-Wegs nach Romont (Glâne), einem wichtigen Etappenort, unter die Füße. Bis anhin unveröffentlichte Bilder zeigen uns, wie Eisblöcke aus dem See von Lussy gewonnen wurden, und wie im letzten Jahrhundert Freiburger nach Rußland auswanderten, um ihr Leben zu verdienen (Vivisbach). Eine Begegnung in Broc, mit einem Schindelmacher, läßt die Eigenart der Greyerzer Mundart (Patois) erkennen (Greyerz). Es folgen der Murtensee und die Weinlese im Vully (See). Bei Estavayer sind in Steinen überraschend Haizähne zu erkennen, und unweit davgn wird auf den Knien Tabak gepflückt (Broye). Bald schließt sich das Buch in der Restaurations-Werkstatt von Pater Otho, und in der Nacht lassen Kinder brennende Kerzen die Saane hinabschwimmen (Freiburg).
 

RegieJacqueline Veuve, Dominique de Rivaz
DrehbuchJacqueline Veuve, Dominique de Rivaz
KameraThomas Wüthrich
TonPierre-André Luthy
SchnittDaniel Gibel
Dauer50 min.
FormatBeta, VHS, Farbe, 25 B/sec
Versionenfrançais/allemand; ST: deutsch
Verkauf DVD/VideoDVD, VHS  [bestellen
ProduktionHugo Corpataux
1734 Tentlingen
Tel. +41 26 418 25 50
WeltrechteHugo Corpataux
Verleih SchweizHugo Corpataux (vente cassettes VHS)
LiteraturB.Galland, Une femme de cinéma, 2003, p. 42ss.

Pressestimmen


Er ist "unterwegs im Freiburgerland": Alphirt Conrad Brodard, alias Conrad Bapst, führt in Erinnerung und Gegenwart durch die sieben Ecken eines Kantons voller Kostbarkeiten. Der Film des Trios Corpataux-Veuve-de Rivaz ist eine Liebeserklärung an Freiburg. Die Lebenserinnerungen eines Alphirts bieten das Gerüst für das dokumentarische Element des Films. Dies erlaubt es, subtile und nahegehende Begebenheiten aus diesem Kanton (FR) darzustellen, ohne dabei an einem selbstgesteckten Allgemeingültigkeitsanspruch zu scheitern.

Freiburger Nachrichten, 12.12.97

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